Olympia

Geschichte

In der über 100-jährigen Geschichte der neuzeitlichen Olympischen Spiele haben sich feste Traditionen entwickelt.

Die Älteste ist die Eröffnungsfeier. Im Jahr 1896 in Athen begnügte man sich mit dem, was in den Olympischen Regeln damals vorgesehen war: Einmarsch der Athleten, Eröffnungsformel, Gelöbnis. Insgesamt nahmen nur 295 Sportler teil - weniger als in diesem Jahr Goldmedaillen gewonnen wurden.

Die Eröffnungsfeier, heutzutage meist mehrere Stunden andauernd, stellt das Gastgeberland mit seiner Kultur vor und hebt insbesondere die Toleranz, den Respekt und das friedliche Miteinander zwischen den Menschen und Völkern hervor.

Als ein besonderer Höhepunkt der olympischen Geschichte kann die Eröffnungsfeier 1996 in Atlanta gesehen werden als geschätzte 3,5 Milliarden Menschen am Fernseher verfolgten wie der Parkinson-kranke Muhammad Ali die letzten Stufen mit der Fackel erklomm und das olympische Feuer entzündete.

Das Olympische Gelöbnis, auch Eid genannt, wird von einem Sportler des gastgebenden Landes gesprochen und hat den folgenden Wortlaut: "Im Namen aller Teilnehmer verspreche ich, dass wir uns bei den Olympischen Spielen als loyale Wettkämpfer erweisen, ihre Regeln achten und teilnehmen im ritterlichen Geist zum Ruhme des Sports und zur Ehre unserer Mannschaften."

Die fünf Ringe (blau, schwarz, rot, gelb und grün) auf der olympischen Flagge sollen die fünf Kontinente repräsentieren. Die Flagge begleitete die Spiele zum ersten Mal 1920 in Antwerpen, Belgien.
Genau diese Flagge hielt bis zu den Spielen in Los Angeles 1984. Erst danach wurde sie durch eine neue ersetzt. Am Ende der Schlussfeier wird sie dann vom gastgebenden Bürgermeister/in an den/die Bürgermeister/in der nächsten Olympiastadt übergeben. Diese/r hebt die Flagge bis zur Eröffnungsfeier im Rathaus auf.

In der Schlussfeier präsentiert sich dann die gastgebende Stadt ein letztes Mal der olympischen Welt mit einen sehenswerten Abschiedsspektakel.

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